Das Team der Compositiv

Case Study

über die compositiv aus Hamburg

Titelfoto: Das Team der compositiv (Quelle: Gabriele Jahns)

Weiterentwicklung durch agile Teamberatung

Die compositiv GmbH ist ein IT-Systemhaus, dass sich mit seinen 18 Mitarbeitern auf einen reibungslosen IT-Betrieb für seine Kunden fokussiert. Das Hamburger Unternehmen ist agil aufgestellt und konnte bereits über mehrere Jahre positive Erfahrungen mit agilen Strukturen im täglichen Geschäft sammeln. Doch gerade bei Veränderungsprojekten für das eigene Unternehmen gab es regelmäßig Stolpersteine.

Mitte 2018 war der Geschäftsführer der compositiv, Matthias Krawen, auf der Suche nach Unterstützung für Kommunikationsthemen. Im Gespräch mit Gabriele Jahns wurde jedoch schnell klar, dass der erste Schritt zur Weiterentwicklung ein anderer sein muss.

Die compositiv wollte weiterwachsen, daraus ergab sich der Bedarf, die eigenen Arbeitsweisen so umzustellen, dass die erfolgreiche Umsetzung von Veränderungen im Unternehmen eine Aufgabe für das gesamte Team wird. Matthias Krawen wollte neuen Schwung in das Team bringen, er wünschte sich Empowerment und mehr Umsetzungsenergie.

 

uwmplus, lernen, experimentieren

Foto: Arbeitsphasen der Lern- und Experimentierräume (Quelle: BMAS)

Freiraum für eigenverantwortliches Lernen im Team

Der Hamburger Geschäftsführer und sein Team entschieden sich daher für ein gefördertes Projekt mit Unterstützung der Prozess-Beraterin Gabriele Jahns im Rahmen des Förderprogramms unternehmenWert:Mensch plus. Dieses Förderprogramm wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) finanziert. Lern- und Experimentierräume unterstützen die geförderten Unternehmen bei der individuellen Gestaltung der Arbeitswelt der Zukunft.

Ein Lab-Team wurde aufgesetzt, bestehend aus Mitarbeitern aus den unterschiedlichen Teams der compositiv. Die inhaltlichen Ziele des Projektes waren offen, da das Lab-Team vor jeder Arbeitsphase neu evaluiert und entschieden hat, wo die Schwerpunkte für die nächsten vier Wochen liegen. Von der Neuausrichtung der Führungsarbeit in der compositiv, über die Entwicklung eines Eskalationsprozesses bis zur Erarbeitung einer Home Office Regelung, beschäftigte sich das Team in drei Arbeitsphasen mit verschiedenen Herausforderungen des Unternehmens. Im Abstand von vier Wochen reviewte Gabriele Jahns mit dem Team die Ergebnisse, koordinierte die Kommunikation mit der Geschäftsführung und beriet das Team bei den nächsten Schritten im Projekt.

Das Besondere an diesem Beratungsprojekt: Das eigenverantwortliche Arbeiten des Projektteams. Die compositiv-Mitarbeiter schätzten es sehr, diesen Raum zu haben, um Ideen zur Weiterentwicklung des Unternehmens zu erarbeiten. Sie genossen das Vertrauen der Geschäftsführung, den Freiraum für Kreativität und das Arbeiten über die Teamgrenzen hinaus. Für Eva Herderich, Lab-Team-Verantwortliche, ist ein spannender Lerneffekt entstanden: „Ich habe gelernt mich zu öffnen, und nicht zu früh zu steuern. Es ist toll zu sehen, welche Lösungen entstehen, wenn man loslässt.“

Der richtige Zeitpunkt für frischen Wind

Gabriele Jahns

Foto: Gabriele Jahns (Quelle: UBEGA GmbH )

Zur Zusammenarbeit mit Gabriele Jahns findet Eva Herderich nur positive Worte: „Sie hat Zusammenfassung und Ausblick gegeben, aber sie hat uns eigenständig arbeiten lassen. Das war die richtige Mischung aus Expertin, Beratung, Führung und Coaching. Sie war eine große Bereicherung und hat viel Ruhe in das Projekt gebracht.“ Matthias Krawen ergänzt: „Wir kannten uns schon vorher, so dass ich schnell meine Sorgen und Erwartungen ansprechen konnte. Ihre Art zu moderieren und ihre Praxis-Erfahrungen waren sehr gut für uns.“

Neben den praktischen Ergebnissen aus den Arbeitsphasen, die direkt im Unternehmen umgesetzt wurden, hat dieses agile Beratungskonzept noch zu weiteren positiven Erkenntnissen für das Hamburger Systemhaus geführt. Durch die interdisziplinäre Arbeit im Lab-Team sind die verschiedenen Teams in der compositiv deutlich zusammengewachsen und das Unternehmen konnte sich seiner gesamten Struktur besser aufstellen. Gemeinsam wurde eine Basis für weiteres Wachstum geschaffen. Zwar ist die Zahl der Meetings gestiegen, aber auch die Arbeitsqualität und die Techniker dokumentieren so viele abrechenbare Stunden, wie noch nie.

Ansprechpartner

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.